Mein Weg

Willkommen auf meinem Blog!

Der Camino Francé 2014 ist nun beendet und die Reiseberichte sind vollständig im Blog eingestellt. Ihr findet es auch oben in der Leiste unter der Rubrik „2014“.

Einen ersten Teil des Jakobswegs bin ich 2013 gelaufen, und zwar von Saint-Jean-Pied-de-Port, über die Pyrenäen und den Alto del Perdon bis nach Puente la Reina. Sozusagen die „Feuertaufe“ auf meinem Jakobsweg. Diesen findet man oben in der Leiste unter der Rubrik „2013„. Alle anderen Etappen auf dem Jakobsweg begonnen von Puente la Reina bis Santiago de Compostela und anschließend nach Muxia und Finisterre bin ich 2014 in der Zeit vom 6. Juni bis 18. Juli 2014 gelaufen.

Der Weg war schwer, wundervoll, bezaubernd, erleuchtend und manchmal hat er mich an meine Grenzen gebracht… aber ich werde diese Zeit immer in mir tragen und sie nie mehr vergessen.

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Abendliche Runde mit dem Flitzrad durch Gere’s Felder

Nachdem eine ganze Weile die Faulheit von mir gepflegt wurde, wird es Zeit, abends das Flitzrad rauszuholen und die Felder zu befahren. Meine Lieblingsrunde ist nach wie vor quer durch die Felder Richtung Trebur, am Schwarzbach entlang und dann durch die wunderschöne Hessenaue. So 20 Kilometer oder mehr kommen da schon zusammen. Auch gestern habe ich eine Runde gedreht und musste dann auf halber Strecke aber machen, dass ich nach Hause komme, weil sich urplötzlich bei Trebur ein starkes Gewitter entwickelt hatte. Heute hatte ich dafür Glück und konnte unbeschwert die Abendrunde genießen. Ein paar visuelle Eindrücke zeigen die nachstehenden Bilder.

So langsam rückt auch der Urlaub näher und es ist wirklich höchste Zeit, die Ausdauer und die Beinmuskulatur zu trainieren auf die bevorstehende Wanderung am Camino del Norte. Ich freue mich schon riesig drauf, da ich diesmal nicht alleine auf Pilgertour bin. Das wird sicher lustig. Bei dieser Gelegenheit fällt mir auf, dass auch noch der letzte Tag von der Tour im vergangenen Jahr offen ist. Das werde ich in den nächsten Tagen noch einstellen und auch die neue Tour wird schon mal – zumindest blanko – dann zu sehen sein. Start ist auch dieses Mal in Irun und ich wandere diese bezaubernde Strecke so noch einmal. Sie ist so bildgewaltig, dass ich sie immer wieder laufen würde. Es ist einfach unbeschreiblich, wie herrlich das Wandern am Atlantik an der Steilküste ist, dem Camino del Norte.

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Wochenende in den Vogesen – Schnepfenried und die Col del la Schlucht

Schon ein Weilchen geplant, das Wochenende in den Vogesen und endlich war es soweit, Freitag nachmittags ging es Richtung Frankreich in die Vogesen. Das Wetter für die morgige Tour kam wie bestellt, hätte ja auch anders sein können, das weiß man ja im April nie so genau. Die Herberge in Schnepfenried hatten wir an dem Wochenende für uns allein. Mag sein, dass es daran lag, dass der Weg hoch zum Vogesenkamm noch sehr viel Schnee hat, möglich. Am nächsten Morgen ging es gleich früh um 8:00 Uhr los zum Beginn der Tour zur „Col de la Schlucht„. Auszug aus der Tourbeschreibung aus der vorstehend verlinkten Seite: „Der Felsenweg ist einer der anspruchsvollsten Wanderwege der Vogesen, mit tollen Aussichten und teils mit alpinem Charakter.“ Das kann ich im Nachhinein auch nur bestätigen. Zur Information: Der Link zeigt nur einen Ausschnitt des Weges. Unsere Tour ist eine zusammengestellte Wanderung aus mehreren Abschnitten. Der Teil, der hier beschrieben wird, ist eines der Highlight, deshalb konnten wir auch noch alternativ die Route ändern (zum Glück).
Weiter zur Wanderung: Der meiste Schnee war zu Beginn unserer Tour schon weg getaut und erst beim steileren Aufstieg stellte sich heraus, dass er weiter oben leider noch meterhoch lag, so dass wir kaum vorwärts kamen. Auch war die Ausschilderung sehr spärlich und nur zu erahnen, so dass wir uns einmal trotz des besten Navigerätes verliefen. An der schwierigsten Stelle, an dem es dann einen Klettersteig zu überqueren galt, ging gar nichts mehr und man brach unter dem angetauten Schnee bis zur Hüfte in den Grund. Schade, ich hätte die Wanderung zu gerne vollständig gehabt, aber das kann man leider vorher nie so genau wissen. Also wurde eine andere Route eingeschlagen, um zumindest oben ein wenig auf  dem Kamm die Aussicht zu genießen, was uns dann auch gelungen ist. Die Bilder sprechen Bände … Wir werden die komplette Tour im Sommer noch einmal in Angriff nehmen. Es war einfach zu gefährlich mit dem angetautem Grund unter dem Schnee und der Klettersteig zudem mit einem umgestürzten Baum versperrt, wie wären nicht daran vorbei gekommen. Trotzdem abenteuerlich und es hat Spaß gemacht!
Alles in allem ein wunderschönes Wochenende mit märchenhaftem Ausblick über die Vogesen und ebenso die Herberge, die bei 1.067 Höhenmeter traumhafte Ausblicke aus den Fenstern bietet.

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Große Backpack-Tour auf dem Pfälzer Rimbach Steig in Darstein

Nachdem die Temperaturen jetzt so allmählich in die Höhe krabbeln, beginnt auch langsam die Zeit, um sich auf den neuen großen Sommertrip vorzubereiten. Denn auch dieses Jahr geht es wieder an die Küste und die Flüge sind bereits gebucht. Die Vorfreude ist schon riesig und das Reisefieber steigt. Um das Backpack vorzufühlen und den Körper auf das Jakobswegprocedere vorzubereiten, habe ich mir den Rimbach Steig gewünscht. Die Tour beinhaltet ordentlich Höhenmeter und der Fitnesslevel wird gewaltig unter die Lupe genommen.

Früh morgens um 10:00 Uhr wird mit voll gepacktem Backpack (11 Kilo – zwei Kilo Getränke, denn der Tag ist lang) durchgestartet. Beginn unserer Tour ist an der „Wasgauhütte“. Gleich am Anfang geht es auch direkt mächtig bergauf. Die Pulsuhr ist bei mir ständig grenzwertig am Anschlag und Training tut Not!

Der Rimbach Steig wird mit einer Länge von 17 Kilometern und 764 Höhenmeter angegeben. Gefühlt sind es aber mehr und auch der Tracker nimmt eine Kilometerzahl von 20 bei der Wanderung auf. Der Steig wird als anspruchsvoller Wanderweg angegeben und das kann ich nur bestätigen. Die köperlichen Grenzen bekommt man zügig gezeigt :0D. Fast erinnert mich diese Tour an die erste Etappe von Irun nach San Sebastian. Auch die Ausblicke sind traumhaft und ich möchte mich so gerne ständig nur hinsetzen und diese fantastische Landschaft genießen… Wer mehr über den Rimbach Steig lesen möchte, siehe bitte vorstehend, dort habe ich einen Link zur Information gesetzt. Wir machen eine kurze Rast, um ein wenig zu Verschnaufen und etwas zu trinken. Am Gipfelkreuz legen wir eine größere Pause ein, um uns ein mit selbst mitgebrachten Leckereien zu stärken und den Blick über die Landschaft zu genießen. Immer wieder jagt eine schöne Aussicht die andere und für mich steht fest, diese Wanderung werde ich mit Sicherheit noch einmal vor der Sommertour wiederholen.

Nach 6 Stunden Tour kommen wir wieder an der Wasgauhütte an und mir jodeln die Beine. Ich habe ordentlich Muskelkater bekommen. Aber der Höhepunkt des Schmerzes scheint erst heute am dritten Tag auf dem Level angekommen zu sein und ich fühl‘ mich original wie auf dem Jakobsweg… aber das genieße ich sogar, weil es der altbekannte Schmerz der Freiheit ist, der mir da so süß durch die Glieder zieht …

Es war ein wunderbarer Tag! Herzlichen Dank an meine beiden lieben Mitpilger, die wesentlich besser in Form waren als ich an diesem Tag …

Einen kleinen Eindruck der Wanderung geben die Bilder wieder:

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Das Murmeltier erwacht

Lang lang ist’s her, dass ich einen Blogbeitrag schrieb …

Aber jetzt ist der Winterschlaf vorbei und ich bereite mich langsam auf meine nächste Tour im Sommer vor. Es geht natürlich, wie sollte es auch anders sein, wieder an die Nordküste Spaniens. Während der Wintermonate habe ich sporadisch im Studio trainiert bzw. eher sehr viel Yoga betrieben. Einfach mal ein bisschen piano gemacht, um mir im Herbst und Winter etwas Ruhe zu gönnen. Ich freue mich schon darauf, wenn die Temperaturen wieder in die Höhe gehen und ich endlich wieder mit dem Rad im Ried unterwegs sein kann. Geplant ist auch Anfang April eine ausgedehnte Wanderung in Schnepfenried mit ordentlich Höhenmeter (Col de la Schlucht über den Vogesenhauptkamm). Und in den kommenden Wochen wird auch wieder die Teufelstour mit Gepäck bewandert, damit die Muskulatur auf die Reise gehen kann, ohne dass der Rücken ziept.

Der Blog geht also wieder an den Start. Bleibt dran!

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Den Blog mal weiter füllen …

Also da hat sich doch bei mir ein bisschen die Faulheit eingeschlichen … aber heute habe ich eine weitere Etappe meiner diesjährigen Tour vom Küstenweg eingestellt. Es ist jetzt die 8. Etappe von Liendo nach Guemes dazu gekommen. Dieses Nachspüren ist immer wieder schön und ich freue mich jetzt schon auf meine Tour im nächsten Jahr und es geht natürlich wieder auf den Camino de la Costa. Die Steilküsten am Atlantik sind einfach mit nichts zu vergleichen.

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Ein bisschen Frieden

hatten wir an dem vergangenen Wochenende noch einmal am Hanauer Weiher gefunden, um dem Alltag zu entkommen und wie sagt der Sozpäd so schön, um „die Seele atmen zu lassen“. Das war wieder einmal special und die Crew hatte gute Laune mitgebracht, sogar neue Mode wurde sonntags vorgeführt ;0).

Es wird allerdings mittlerweile abends ziemlich frisch und die Thermo-Leggins leisten mir jetzt gute Dienste, so dass ich mich rundum Wohl mit Mutter Natur gefühlt habe. Ich hoffe sehr, dass wir noch mindestens zwei schöne Wochenenden dort verbringen können. Das Schwedenfeuer hat uns gut gewärmt und so konnte der Samstagabend gemütlich am See ausklingen. Am frühen Morgen lag leichter Nebel über dem See … wie verträumt romantisch das aussieht kann man sich auf den Bildern betrachten.

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Fahrtwind …

ist wirklich das einzige, was mir abends ein wenig diese schwüle Hitze erträglich macht. Auch heute habe ich wieder eine flotte Runde von 26 Kilometer durch die Äcker von Gere gedreht, der Abendsonne entgegen. Da kann ich abschalten und ganz nebenbei noch ein paar Kalorien verbrennen.

Hier ein kleiner Schnappschuss:

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Dejame Vivir – Lass‘ mich leben

Durch einen kleinen Beitrag heute auf Facebook, bin ich auf diesen wunderschönen Song von Jarabe de Palo „Dejame Vivir“ gestossen, was soviel heißt wie ‚Lass mich leben‘.

Die Melodie des Songs, ist mir sogleich unter die Haut gekrabbelt … und als ich dann noch die Übersetzung des Textes im Internet herausgesucht hatte, wußte ich, das ist wieder eines dieser Lieder, die ich mir stundenlang anhören kann, um dabei in einen Sonnenuntergang zu schauen. Der Text hat mich wieder einmal daran erinnert, dass man sich immer wieder vornimmt, etwas in seinem alltäglichen Trott zu ändern, doch leider schleicht sich der Alltag nach dem Urlaub nur allzu schnell wieder ein und dann bin ich froh, wenn solche kleinen Erinnerungen – wie die heute von Arancha – mich wieder darauf aufmerksam machen, dass es noch etwas anderes im Leben gibt.

Nun denn … „Lass mich leben…“.

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Frischluft und Drama Himmel …

treiben mich immer wieder auf das Flitzdings und so ging’s auch heute Abend mal wieder die beliebte Runde um Gere’s Felder. Der Kalorienverbrauch kann sich außerdem sehen lassen, gibt Fett keine Chance!

 

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Abendliche Runde nach Trebur

Solange das Wetter so schön ist, zieht es mich mit dem Fahrrad nach draußen und so ging’s mal wieder über die Felder Richtung Trebur. Unterwegs musste ich spontan anhalten, weil sich auf einem Feld massenhaft Störche versammelt hatten. Ein anderer Radfahrer gesellte sich dazu, der sich das Storchspektakel ebenfalls ansah und sagte, dass er das in den vergangenen Jahren schon einmal gesehen habe. Damals habe er ca. 70 Störche gezählt und es kommt wohl von der Trockenheit. Ich bin ja oft im Spätsommer unterwegs, aber so viele Störche auf einem Feld habe ich bisher noch nicht gesehen.

Dann gings am Schwarzbach entlang, wo zur Zeit kleine Kunstwerke die Idylle verschönern. Am besten gefällt mir die Eisscholle mit den Pinguinen. Durch das lange Schwätzchen aufgehalten wurden es heute nicht soviel Kilometer, aber die frische Luft tat trotzdem gut und man kann gut abschalten.

 

 

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